eiko_icon Brand in der Abgasanlage

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Einsatzort Details

Firma Wienerberger, Malsch b. Wiesloch
Datum 15.12.2017
Alarmierungszeit 10:38 Uhr
Einsatzende 15:30 Uhr
Einsatzdauer 4 Std. 52 Min.
Alarmierungsart Meldeempfänger
Einsatzführer Felix Glas
Einsatzleiter Peter Maschler, Tobias Kutning
eingesetzte Kräfte

FFW Malsch
FFW Rettigheim
    FFW Wiesloch
      HvO Malsch
        Rettungsdienst
          FFW Malschenberg
            Fahrzeugaufgebot   LF 8/6  StLF 10/6  MTW

            Einsatzbericht

            Feuerwehreinsatz am 15. Dezember 2017

            Zum zweiten Einsatz in dieser Woche wurde die Freiwillige Feuerwehr Malsch am Freitag, den 15. Dezember 2017, um 10.38 Uhr durch die Feuerwehrleitstelle Rhein- Neckar mit der Alarmmeldung „Brandalarm, Lagerhalle, Fa. Wienerberger, alarmiert. Aufgrund eines vorliegenden Alarmplans bei der Feuerwehrleitstelle wurden zu diesem Einsatz die Feuerwehren Rettigheim, Wiesloch und Malschenberg mitalarmiert, letztere musste nicht eingesetzt werden. Nach Eintreffen der Feuerwehrleute im Feuerwehrgerätehaus und Rückmeldung an die Feuerwehrleitstelle wurde mit dem Löschgruppenfahrzeug LF 8/6, dem Staffellöschfahrzeug StLF 10/6 und dem Mannschaftstransportwagen (MTW) ausgerückt. Zusammen mit der Feuerwehr Wiesloch traf man bei der Fa. Wienerberger ein, die Feuerwehr Rettigheim war ebenfalls kurz vorher eingetroffen. Vor Ort wurde man vom Betriebsleiter der Fa. erwartet und mitgeteilt, dass es in der Lagerhalle aus einem Abgasrohr brennen würde und es dadurch eine starke Rauchentwicklung gegeben hätte. Vorsichtshalber hat hier der Betriebsleiter die Feuerwehr alarmiert. Nach Lageerkundung des ersten Gruppenführers konnte schnell festgestellt werden, dass es sich um einen Brand von Ablagerungen in der Absauganlage handelte. Mitarbeiter der Fa. hatten bereits erste Löschmaßnahmen durchgeführt, um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Das Gebäude wurde durch die Feuerwehr evakuiert und 1 C- Rohr vorgenommen, um den Brandschutz sicher zu stellen. Mittlerweile wurde die Drehleiter der Feuerwehr Wiesloch in Stellung gebracht, musste aber nicht eingesetzt werden. Mit einer Wärmebildkamera wurde anschließend der betroffene Bereich kontrolliert. Über die Lage vor Ort erkundigten sich auch der Kreisbrandmeister des Rhein-Neckar-Kreises, Udo Dentz, sowie sein Stellvertreter Kurt Lenz. Derzeit wurde die Anlage mit Frischluft gekühlt, da die Temperatur fast doppelt so hoch wie die Normaltemperatur lag. Nachdem die Normaltemperatur wieder erreicht wurde, konnten die Feuerwehren Rettigheim und Wiesloch aus dem Einsatz herausgelöst werden. Auch die Besatzung des StLF 10/6 konnte wieder ins Feuerwehrhaus Malsch einrücken. Die Feuerwehr Wiesloch nahm abschließend noch mal einige Messungen durch. Zusätzlich eilte am Nachmittag noch mal der Kreisbrandmeister Udo Dentz an die Einsatzstelle, um hier sein Fachwissen bezüglich des Weiteren Prozederes abzugeben. Nachdem man durch die Leitstelle den Bezirksschornsteinfeger verständigen lies und dieser auch dann an der Einsatzstelle eingetroffen war, sollte man auf dessen Weisung den Kamin durch Luftdurchzug ausglühen lassen. So blieb die Feuerwehr Malsch mit dem LF 8/6 und Besatzung vor Ort, bis der Kamin soweit abgekühlt war. Nachdem der Einsatz soweit abgeschlossen war, wurde die Einsatzstelle dem Betreiber übergeben mit der Auflage, die Kontrolle der Einsatzstelle zu übernehmen. Vorsorglich lies man noch eine Schlauchleitung vom Hydranten zur Einsatzstelle liegen. Im Feuerwehrhaus angekommen, wurden die eingesetzten Schläuche und Einsatzfahrzeuge gereinigt und wieder einsatzbereit gemacht. So war der Einsatz für die Feuerwehr Malsch beendet und man konnte sich bei der Feuerwehrleitstelle wieder einsatzbereit melden. Um 19.00 Uhr am Freitagabend erfolgte eine nochmalige Kontrolle des Kamins durch die Feuerwehr Malsch, hier waren keine Beanstandungen festzustellen. Am darauffolgenden Samstag erfolgte um 10.00 Uhr noch mal eine Lagebegutachtung. Da die Anlage wieder auf Normalbetrieb war und nichts Negatives festgestellt wurde, konnte auch die Schlauchleitung wieder abgebaut werden. Anschließend erfolgte im Feuerwehrhaus Malsch die Reinigung der eingesetzten Schläuche und Gerätschaften.

            Kräfteübersicht:

            • FFW Malsch mit Löschgruppenfahrzeug LF 8/6, Staffellöschfahrzeug StLF 10/6 und Mannschaftstransportwagen (MTW)
            • FFW Rettigheim mit Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20/16 und Mannschaftstransportwagen (MTW)
            • FFW Wiesloch mit Einsatzleitwagen VRW/ELW, Tanklöschfahrzeug TLF 20/40-SL, Drehleiter DLK 23/12 und Kommandowagen (KdoW)  
            • FFW Malschenberg mit Löschgruppenfahrzeug LF 8/6
            • HvO Malsch
            • Kreisbrandmeister Udo Dentz
            • Stv. Kreisbrandmeister Kurt Lenz
            • Bezirksschornsteinfeger Beigel
            • Rettungsdienst
            • Polizei
             

            Einsatzstatistik


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