Ferienspaß- Nachmittag bei der Feuerwehr Malsch

Kategorie: Uncategorised
Veröffentlicht: Montag, 05. September 2016
Geschrieben von Jochen Müller

Ferienspaß-Aktion bei der Feuerwehr Malsch

Trotz Sahara-Temperaturen ein vergnüglicher Nachmittag bei der Freiwilligen Feuerwehr Malsch

Trotz gefühlter Temperaturen von fast 40 Grad und einer extremen Wärmebelastung für Groß und Klein fanden sich am vergangenen Samstagnachmittag schon lange vor 14.00 Uhr eine ganze Menge von Mamis, Papis sowie auch Omas und Opas mit ihrem Nachwuchs in der Fahrzeughalle des Feuerwehrgerätehauses im Unteren Jagdweg ein. Brannte bereits am vorausgegangenen Freitag die Sonne unbarmherzig von einem super-blauen Himmel, legte der Wettergott am darauf folgenden Samstag noch einen gewaltigen Zahn zu. Und trotzdem kamen rund 30 Kinder mit ihren Eltern und Großeltern, um bei der Freiwilligen Feuerwehr Malsch wieder einen vergnügten Ferienspaß-Nachmittag zu erleben. Die Verantwortlichen um dem neuen Malscher Feuerwehrkommandanten Michael Würth mussten eiligst noch einige Programmänderungen vornehmen. So wäre es beispielsweise ein Unding gewesen, den Kindern unter einem brütend heißen Dach einen Film über die Arbeit der Feuerwehren vorzuführen. So wurden möglichst alle Stationen in den Schatten verlegt bzw. mittels Zugabe von Wasserelementen an die Temperaturen angepasst. Auch wurde die Spreizer- Parcours kurzerhand in eine Spritzer- Parcours umbenannt. Der neue Jugendfeuerwehrwart Manuel Siegel und sein fleißiges Helferteam ließen auf dem geräumigen Gerätehaus-Vorplatz eine ganze Menge an Zelten aufstellen. Aber nicht wegen eines drohenden Gewitters, sondern einzig und allein zu dem Zweck, den Ferienspaß- Teilnehmern im Alter von zwei bis 13 Jahren wenigstens etwas Schatten zu bieten. Nachdem sich jeder beim Schriftführer Jochen Müller mit Namen und Alter angemeldet hatte, gab es erst einmal kühle Getränke. Für die Erwachsenen war ebenfalls bestens gesorgt, denn diese konnten sich genüsslich an Kaffee und Kuchen laben. Ganz klar, dass den Ferienspaß- Besuchern auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches und breitgefächtertes Programm geboten wurde. An dieser Stelle geht gleich ein erstes Lob an den frischvermählten Jugendwart Manuel Siegel und seine Mitstreiter von der Jugendfeuerwehr. Wie sich später herausstellen sollte, hatten fast alle Ferienspaß- Teilnehmer vorsorglich Badesachen und Handtücher mitgebracht. Doch alles der Reihe nach: Malschs Feuerwehrkommandant Michael Würth freute sich, dass trotz der Sahara-Temperaturen so viele kleine und große Besucher zum Ferienspaß- Nachmittag gekommen waren. Er versprach den Kleinen ein Unterhaltungsprogramm der Superlative und hielt – wie jeder am Ende feststellen konnte – sein Wort. Auf dem Vorplatz vor dem Haupteingang zu Malschs modernem und schmucken Feuerwehrhaus waren die Einsatzfahrzeuge samt Zubehör in Reihe und Glied aufgebaut.

Doch dies interessierte die Kleinen herzlich wenig. Viel wichtiger waren nämlich die einzelnen Stationen auf dem Gerätehaus- Vorplatz. Da war zum Beispiel ein brennendes Haus, welches es zu löschen galt. Natürlich brannte das kleine Häuschen nicht wirklich. Bei einer weiteren Station galt es, einen Ball mit zwei Schläuchen alleine durch die Wasserkraft inmitten raffinierte Hindernisse in das Ziel zu spritzen. Interessant war auch der Leinenbeutel- Weitwurf im Inneren der Gerätehalle und das Kegeln. Bei Letzterem galt es, überdimensionale Kegel mit Boulekugeln umzuwerfen. Jeder Teilnehmer führte eine Laufkarte mit sich, in die von den Betreuern der Stationen fein säuberlich die absolvierten Stationen eingetragen wurden. Schließlich erhielten die Ferienspässler am Ende der Veranstaltung eine prächtige Urkunde mit allem Drum und Dran. Eigentlich begannen die Spiele an den verschiedenen Stationen recht harmlos. Dies änderte sich jedoch schlagartig, als Luca und Marius begannen, anstatt des Balles sich selbst zu bespritzen. Im Nu machte dies natürlich auch beim brennenden Haus Schule. Anstatt dieses zu löschen, machten sich die Kleinen selbst nass. Zunächst schauten die jungen Mütter und Väter dem Treiben ihrer Sprösslinge etwas ungläubig zu. Aber dann machte sich Gelächter und Humor breit, denn auch vorbei fahrende Radfahrer bekommen ihren Teil von dem kühlen Nass ab und mussten selbst herzhaft lachen. Einer der Radfahrer kam sogar zurück gefahren, um sich von Luca und Marius ausgiebig abspritzen zu lassen.

           

Und ruckzuck war auch schon bald das große Planschbecken besetzt, das die Feuerwehr am Morgen noch aufgebaut haben. Ganz Mutige wagten sich sogar in einen mit Wasser gefüllten Traubenzuber, der schon bald beim Herbsten seinem eigentlichen Zweck erfüllen wird. Natürlich geschah alles unter den geschulten und wachsamen Augen der Malscher Feuerwehrkameraden. Deren Kassiererin Ute Schwab ist schon seit Urzeiten eine treue Helferin bei Veranstaltungen und vertrat dieses Jahr auch Malsch´s oberste Feuerwehrchefin Sibylle Würfel, die sich im wohlverdienten Urlaub befand. Ein großes Lob auch an die Führung der Malscher Freiwilligen Feuerwehr, die wirklich an alles gedacht hatte. Angefangen von kühlen Getränken über Kaffee und selbst gebackenen Kuchen bis hin zu leckeren Pommes- Frites und heißen Würstchen. Und wie hat es den Kleinen gefallen? Lassen wir Luca und Marius sprechen, die beide auch der Bambini- Feuerwehr angehören: „Schön war's! Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!“

Reinhold Stegmeier

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Kategorie: Uncategorised
Veröffentlicht: Dienstag, 28. Juni 2016
Geschrieben von Super User

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Geschichte

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65 Jahre Freiwillige Feuerwehr Malsch


"Mit der Mitgliedschaft in der Feuerwehr haben wir uns alle einer Aufgabe verschrieben - dem Dienst am Mitmenschen"

In der Gemeinde Malsch ist die Frühgeschichte des Brandschutzes nicht genau nachzuweisen, doch gab es schon lange vor Gründung der Freiwilligen Feuerwehr einen organisierten Brandschutz. Einige Männer aus dem Ort, die das 18. Lebensjahr erreicht hatten, mussten eine so genannte Feuerwache übernehmen. Ausgerüstet mit einem Signalhorn gingen meist zwei Mann abends und während der Nacht durch die Straßen des Dorfes, um Brände rechtzeitig zu entdecken und diese den Einwohnern zu melden. Bei einem Brand wurde das gebrauchte Wasser — in Ledereimer gefüllt — von den Gemeindebrunnen, die im ganzen Ort verteilt waren, geholt, und so durch lange Menschenketten zur Brandstelle weitergereicht. Insgesamt waren in Malsch 18 Gemeindebrunnen und ein Löschteich in der Weet, heute Ringstraße, vorhanden. Oft war diese mühselige und zeitaufreibende Arbeit vergeblich. In den späteren Jahren wurde eine handbetriebene Löschpumpe, von Hand oder von Pferden gezogen, zur Brandbekämpfung eingesetzt. Im Jahre 1933 wurde die Gemeinde Malsch durch den Landesfeuerwehrverband auf gefordert, eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Diese Gründung der Freiwilligen Feuerwehr in der Gemeinde Maisch erfolgte 1934. Die Geräte waren in der Scheune und in den Stallungen des "Alten Rathauses" (heute Volksbank) geordnet untergebracht, doch wenn es geregnet hatte, waren diese nass und feucht. Dann kam der 2. Weltkrieg und es kehrten einige Feuerwehrleute nicht mehr heim. Während dieses Krieges mussten die Bürgerwehr, Männer und Frauen, die Bekämpfung eines Feuers übernehmen.

Feuerwehrangehörige um 1955
wehr1955

Am 22. November 1956 wurde durch den Gemeinderat die erste Satzung für die eigenständige Freiwillige Feuerwehr Malsch beschlossen. Am 30.07.1958 wurde für die Wehr die erste tragbare "Feuerwehrspritze", eine 15 8/8 (mit VW-Industriemotor) von der Fa. Ziegler/Gien gen, angeschafft. Diese musste auf einem zweirädrigen Wagen von Hand zum Brandort geschleppt werden, dies war schon eine große Schufterei. Gleich nach dem 2. Weltkrieg war Josef Keilbach (Blechner) Kommandant, ihm folgten Josef Diebold, Heinrich Hermann, Josef Keilbach (Landwirt) und Pius Hemberger. Am 22. August 1962 wurde Erwin Becker als vierter Kommandant in seinem Amt bestätigt, ihm folgte 1963 Gerhard Menges. Vier Jahre später, genau am 15. März 1967, wurde Walter Erhard neuer Kommandant, als Stellvertreter wurde Rainer Erhard gewählt. Durch den Anstoß von Walter Erhard wurden später auch erstmals Fortbildungsveranstaltungen besucht, um sich den Neuerungen an Geräten anzupassen und diese auch zu beherrschen. 1967 wurde das "Alte Rathaus" abgerissen und die Feuerwehr musste in die "Alte Kelterhalle" (heute Bauhof) in die Brunnengasse umziehen. Die Geräteausstattung der Malscher Wehr war zu diesem Augenblick als gut zu verzeichnen. In den Jahren 1968 und 1969 wurden Feuerwehrgeräte und Ausrüstungen im Werte von rund 10.000 DM neu angeschafft. Zweckentsprechend wurden diese verfügbaren Geräte in der "Alten Kelterhalle" geordnet untergebracht. Zu dieser Zeit hatte die Malscher Feuerwehr erstmals den Wunsch nach einem "eigenen" Feuerwehrauto, diese Bitte blieb allerdings in den nächsten Jahren offen.

Bilder vom Fastnachtsumzug im Februar ca. 1965
fastnacht1965

Durch die spätere Mitunterbringung des Bauhofs wurde die "Alte Kelterhalle" mit der Zeit zu eng und durch die Platzsituation fehlte so manches an Geräten. Die Ausrüstung der Malscher Wehr entsprach noch lange Zeit nicht den jetzt gewünschten Anforderungen, die wie bei anderen Feuerwehren schon gegeben waren. Bei einem Brandeinsatz musste der schwere Anhänger (Kastenwagen Baujahr 1943), der alle Schläuche und Geräte sowie die Tragkraft spritze TS 8/8 enthielt, mit der Hand oder von einem Traktor, wenn gerade einer vorhanden war, aus dem 1907 erbauten "Spritzenhaus" zum Brandort gezogen werden. Im Jahr 1970 wurde Erich Müller neuer Stellvertretender Kommandant. Wie notwendig doch für eine schlagkräftige Feuerwehr ein Löschfahrzeug ist, zeigte sich beim bisher größten Brand in Malsch, als am 23. Juni 1972 die katholische Pfarrkirche bis auf die Grundmauern niederbrannte.

Bilder vom Kirchenbrand im Juni 1972
kirche1972

 

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